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Es gibt Web Standards, die von einer Organisation namens World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt werden.
Die Einhaltung der festgelegten Standards hat Vorteile für die Besucher und auch für die Verantwortlichen und Ersteller einer Webpräsenz.
Vorteile für die Besucher: - Kürzere Ladezeiten (für Modemnutzer, nicht alle surfen schon mit DSL)
- Zugänglichkeit für eine Vielzahl von Geräten (unterschiedliche Browser, Screen-Reader [Vorlesehilfe] für Sehbehinderte, mobile Geräte mit kleinem Display, Suchmaschinen usw.)
- Zugang für Sehbehinderte oder motorisch eingeschränkte Nutzer (die z. B. ohne Maus auskommen müssen)
- Anpassung der Schriftgröße (wenn z. B. die Monitoreinstellung die Schrift der Webseiten sehr klein erscheinen lässt)
- Optimierte Druckversion (ist sehr viel einfacher umzusetzen und benutzerfreundlich)
- Vorteile für Webpräsenz-Verantwortliche und -Betreiber:
- Geringere Unterhaltungskosten (weniger Datenübertragung durch Strukturierung und Optimierung der Dateien und -größen)
- Bessere Suchmaschinen-Platzierung (durch Suchmaschinen-freundliche Darstellung)
- Pflegbarkeit der Seiten (wird vereinfacht durch Vermeidung von Redundanzen)
- Aktualisierungen sind schnell durchführbar (z. B. bei Schriftfarben muss nur eine Datei für alle Seiten geändert werden)
- Verbesserung der Barrierefreiheit (wichtig für Webseiten des Bundes und Landes: Verordnung BITV, es sollten jedoch viel mehr Webseiten barrierearm und somit für alle zugänglich sein)
Ein weiteres Stichwort ist die Barrierearmut. Das bedeutet, dass nicht alle Punkte der Barrierefreiheit berücksichtigt werden (konnten), aber ein User mit eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten die Website durchaus zufriedenstellend lesen, hören oder verstehen kann.
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Dieser Tipp wurde bereitgestellt von
Nicole Y. Männl
Frau Männl arbeitet bei NY DesignBeratung
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