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Kent Beck für in seinem Buch über eXtreme Programming (XP) den Begriff ruck Faktor ein. Dieser misst numerisch die Chance, dass ein Projekt nicht den Abschluss schafft, falls einer der Programmierer von einem Truck überfahren wird.
Dieser Faktor klingt erstmal ziemlich übertrieben, denn die Chance eines Truck-Unfalls ist natürlich sehr gering. Aber auch Krankheiten, familiäre Probleme oder Kündigungen können ein Projekt wie ein Lastwagen überfahren.
Natürlich findet man in der agilen Softwareentwicklung, wie XP einen Ansatz zur Lösung dieses Problems. Beck sieht die Einführung der Paarprogramierung als ein einen möglichen Ansatz. Dabei sitzen immer zwei Entwickler zusamen an einem PC und schreiben den Code gemeinsam. Der eine ist Herr über die Tastatur und Maus, der andere macht eine Art Codereview. Tastatur und Maus werden immer gewechselt, wen es nötig erscheint, z.B. eine Person einen Algorithmus vielleicht kompakter entwickeln könnte. Wichtig ist hier die Kommunikation.
Dank dieser Kommunikation ist auch jeder Entwickler des Projektes immer auf dem neusten Stand und kennt jede Zeile Code. Die Wissensverteilung im Team ist somit auf einem sehr hohen Niveau, da jeder Programmierer mit dem kompletten Projekt vertraut ist und sich kein Inselwissen aufbaut.
Falls jetzt ein Beteiligter ausfällt, können seine Kollegen ohne Probleme sein Fehlen kompensieren und somit das Projekt retten.