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In unserem Online Wörterbuch erklären wir nicht nur die Bedeutung der Wörter aus IT und Wirtschaft, sondern versuchen auch immer einen Bezug zum eBusiness herzustellen und Ihnen Tipps zu geben, wie Sie Produkte, Systeme und Techniken nutzen, um Ihr eBusiness zu verbessern.

Virtuelle Hosts, namensbasierte

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eTipp
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Apache unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Typen von virtuellen Hosts: den IP basierten oder namensbasierten. Über letztere soll dieser Tipp einen kleinen Einblick ermöglichen.

Mit Hilfe von namensbasierten Hosts lassen sich mehrere virtuelle Hosts auf einem Server betreiben. Konkret bedeutet dies, dass Sie unterschiedliche Domains auf ihren Server routen können, um dort mehrere Webpräsenzen zu publizieren. Voraussetzung ist, dass der DNS-Server so eingestellt wurde, dass die gewünschten Hosts auf die IP Adresse Ihres Servers zeigen. Anschließend muss nur noch eine Apache Konfiguration vorgenommen werden. Hierfür stehen folgende Direktiven zur Verfügung:


DocumentRoot
NameVirtualHost
ServerAlias
ServerName
ServerPath

Es wird nun kurz beschrieben, wie die Aktivierung auf einem Debian-System aussehen könnte. (Domain: max-mustermann.de)

Schritt 1: neue Seite anlegen
Unter /etc/apache2/sites-available/ legen Sie eine neue Datei mit einem Editor Ihrer Wahl an. Der Name der Datei spielt prinzipiell keine Rolle.

z.B.: vi mustermann

Schritt 2: Direktiven anpassen

In diesem Beispiel liegen die Dokumente im Unterverzeichnis web0/html.


ServerAdmin webmaster@max-mustermann.de
ServerName www.max-mustermann.de
ServerAlias max-mustermann.de w.max-mustermann.de ww.max-mustermann.de
DocumentRoot /var/www/web0/html


Order allow,deny
Allow from all
Options -Indexes

 

Schritt 3: Host aktivieren

Nachdem Sie die Datei gespeichert haben, muss der Host "aktiviert" werden. Dies erreichen Sie mit:

a2ensite mustermann

Schritt 4: Apache neustarten

Damit die Einstellungen übernommen werden, müssen Sie den Apache Server neustarten:

/etc/init.d/apache2 restart

Das Anlegen von namensbasierten virtuellen Hosts wird meistens durch Konfigurationsprogramme wie Confixx oder Plesk unterstützt. Schon alleine aus Sicherheitsgründen sollte man sich jedoch selbst mit dieser Materie auseinander setzen.


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Dieser Tipp wurde bereitgestellt von
Philipp Meyer
 
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